DFÜ , Internet und e-Mail : Wir sind ein kleines Unternehmen ,dass seit ca. 7 Jahren die Möglichkeiten der Datenübertragung nutzt . Anlass war , dass wir von Zuhause genauso auf das Netz im Betrieb zugreifen mussten wie wenn wir im Büro sitzen. Entsprechende Lösungen haben wir getestet und uns damals für die Software PC-Anywhere entschieden. Sehr schnell kam die Anbindung ans Internet und die Einrichtung einer e-Mail Adresse . Am Anfang über Modem , inzwischen über ISDN und Fritz-card. Als Provider haben wir bis heute T-Online eingesetzt , unter anderem auch , weil Anfang der 90 er Jahre das die beste Lösung war. Immer mehr trat aber das Problem auf , dass viele Mitarbeiter ans Netz wollten und das Versenden von e-Mails nicht mehr nur Chef-Sache sein kann. Die T-Online Software ist aber nicht netzwerkfähig , sodass andere Lösungen dringend erforderlich waren. Nach einiger Suche stiessen wir auf das Programm KEN! Von AVM. Seit kurzem haben wir nun dieses Programm in unser Netz integriert und möchten unsere Erfahrungen zugänglich machen: Grundlagen: In unserem Netzwerk sind 12 Rechner unter NT 4.0 SP 5 installiert, an einem Rechner läuft der KEN!-Server, dieser Platz hat als einziger eine ISDN Fritz-card und paralell ist für die externen Mitarbeiter noch PC-Anywhere Host installiert. Ein gewisses Bauchweh hatten wir schon , ob das Alles wirklich funktioniert. Installation: TCP/IP Protokoll war bei uns schon eingerichtet und damit ist KEN! ein Kinderspiel. Die Installation sowohl des Servers als auch der Klienten ist kein Problem, zumal das Handbuch von Ken! eine wirkliche Hilfe ist. Es führt auch unerfahrene Benutzer zum Ziel. Innerhalb kürzester Zeit waren alle 6 Plätze am Netz. Die Begeisterung des Autors äusserte sich in verschiedenen e-Mails an alle möglichen Geschäftspartner. Online: AVM KEN! stellt die Möglichkeiten der Fritz-card allen Arbeitsplätzen zur Verfügung. Wir haben inzwischen 6 von 12 Plätzen am Netz. Alle haben Zugriff auf Internet , e-Mail und Capi 2.0 um die Fritz-Software für Datenübertragung etc. zu nutzen. Zum ersten Testen waren wir mit zwei Rechnern im Internet , auf einem dritten Platz wurden paralell Daten über Fritz-Data übertragen, und gleichzeitig erfolgte ein Zugriff auf das System über PC-Anywhere auf dem AVM KEN! Sever. Alles gleichzeitig meistert Ken! problemlos. Erfahrungen bei der Installation: Die Parameter für den Provider , bei uns T-Online , werden im Dialog anwenderfreundlich abgefragt. Bei der Anlage des ersten e-Mail Users werden die Parameter vom T-Online Server eingetragen. Das ist normalerweise sicher gut , aber wir haben unseren Internet-Auftritt gekoppelt mit Mail-boxen bei Strato realisiert. Bevor die lokalen Mail-Anwender eingerichtet werden , müssen die Parameter für die Internet-Mailbox in KEN! von Hand überprüft und ggf. geändert werden. Die Empfehlung von AVM auf MS-Explorer und Outlook zu installieren haben wir befolgt , und der Erfolg spricht für sich. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Plätze am Netz. Probleme: Probleme stellen sich beim Internet-Auftritt ein. KEN! bewirkt , dass die Startseite des Explorers geändert wird. Auch wenn “ von Hand “ im Explorer geändert wird , stellt KEN! die Startseite von selbst zurück. Das Problem wurde aber vom AVM- Support innerhalb von 2 Tagen gelöst. Inzwischen haben wir über e-Mail eine verbesserte kenklient.exe und das Problem taucht nicht mehr auf. Auch diese Reaktion bestätigt den Eindruck den wir von dieser Software haben. Abschliessend bleibt uns nur zu sagen : Software made in germany , not from Bill Gates ! Und die gute alte T-Online Software setzen wir nicht mehr ein , T-Online ist nur noch der Provider der an uns Rechnungen schreibt . Wie lange noch , entscheidet der Markt. Konsequenzen: Die Erfahrungen mit AVM KEN! haben bei mir dazu geführt , KEN! Server auch auf einemEinzelplatz zu installieren , nur das NT-Netzwerk muss vorher installiert sein . Nie wieder T-Online , alles über KEN! Stefan Bauer, Gaukler+Herdrich GmbH s.bauer@gaukler-herdrich.de |